Obstruktive Schlafapnoe

Eine Obstruktive Schlafapnoe wird durch den wiederholten Verschluss der oberen Atemwege verursacht und ist die am weitesten verbreitete Form schlafbezogener Atemstörungen.

Das mit zunehmendem Alter erschlaffende Gewebe kollabiert dabei im Schlafzustand und verschließt die Atemwege für kurze Zeit. Kurze Atempausen von weniger als 10 Sekunden und seltener als 5 Mal pro Stunde kommen bei vielen Personen vor und gelten noch nicht als krankhaft. Wenn der Schlafzimmerpartner also ein unregelmäßiges Schnarchen mit kurzen Atempausen beobachtet, ist das noch kein sicherer Beweis für eine Schlafapnoe. In jedem Falle sollte dieser Zustand jedoch ärztlich abgeklärt werden.

Der Übergang vom reinen Schnarchen zum Schlafapnoesyndrom ist fließend und kann letztendlich nur über eine polygrafische- oder polysomnografische Untersuchung sicher diagnostiziert werden.

Gerade für diejenigen Betroffenen, bei welchen Angehörige oder der Partner über Atempausen im Schlafes berichten, die aber bei einer schlafmedizinischen Untersuchung ambulant (PG) oder im Schlaflabor (PSG) noch nicht die Kriterien für eine CPAP-Therapie erfüllen, ist die Velumount© -Methode die ideale, kostengünstige Möglichkeit, um dem weiteren Fortschreiten eines Schlafapnoe-Syndromes vorzubeugen.

 

Folgende Faktoren begünstigen die Entstehung eines OSAS

 

Der durch ein OSAS gestörte Nachtschlaf kann extreme Tagesschläfrigkeit oder Tagesmüdigkeit zur Folge haben und so zu gravierenden Belastungen im Privat- und Berufsleben führen. Patienten mit schwergradigem Schlafapnoe unterliegen auch erhöhten Unfall- und Verletzungsrisiken, da sie jederzeit während der Arbeit oder beim Autofahren einschlafen können. Die Wahrscheinlichkeit von Verkehrsunfällen wird in Deutschland bei Schlafapnoeikern bis 5-mal höher als bei anderen Verkehrsteilnehmern geschätzt und soll in Österreich für 24 % aller tödlichen Verkehrsunfälle verantwortlich sein. Nach gängiger Rechtssprechung wird ein durch Schläfrigkeit verursachter Verkehrsunfall als grobe Fahrlässigkeit betrachtet.

 

Während bei männlichen unbehandelten OSAS Patienten als Folgeerkrankungen vermehrt kardiale Probleme wie Bluthochdruck, die Neigung zu Herzinfarkten sowie cerebrale Insulte auftreten, sind bei weiblichen Betroffen vermehrt das Auftreten von  Depressionen zu verzeichnen. Erkrankungen wie Refluxprobleme, Innenohrsymptome wie Tinnitus und plötzliche Hörminderungen sowie Migräneanfälle sollen beide Geschlechter gleich betreffen

Schlafapnoe kann weiter zu Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Zerstreutheit, Angstzuständen und Depressionen führen. Diese Beschwerden können plötzlich und unvermittelt auftreten oder sich in einem schleichenden Prozess über Jahre hinweg herausbilden. So werden diese Symptome oftmals anfänglich gar nicht beachtet oder in ihrer Bedeutung nicht ernst genommen.

 

Reines Schnarchen

Durch Vibrationen des Gaumensegels erzeuge laute Geräusche ohne Atempausen

Obstruktive Schlafapoe

Schnarchen mit Atempausen über 10 Sekunden, weniger als 5 pro Stunde, keine Tagesmüdigkeit (AHI kleiner 5)

Leichtgradiges
Schlafapnoesyndrom

Schnarchen mit Atempausen (AHI 5-15) und Tagesmüdigkeit

Mittelgradiges
Schlafapnoesyndrom

Schnarchen mit Atempausen (AHI 15-30) und Tagesmüdigkeit

Schwergradiges Schlafapnoesyndrom

Schnarchen mit Atempausen (AHI größer 30) und Tagesmüdigkeit

Upper airway resistance Syndrom

Relevante Sauerstoffabfälle nachts ohne Schnarchgeräusche

Zentrale Schlafapnoe

Atempausen durch Stillstand der Atemmuskulatur infolge Fehlfunktion zentraler Steuerungsmechanismen (Velumount© Therapie nicht geeignet)

 

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